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J. Cuivrée

 

J. Cuivrée residiert nahe der Nebelstadt Ulm an der Donau. Nach ihrem Studium der technischen Informatik arbeitet sie als Ingenieurin. Ihre vielen Reisen brachten ihr die Bezeichnung Weltenbummlerin ein. Schon in frühen Jahren entdeckte sie ihre Liebe zu fremden Welten und phantastischen Abenteuern. Auf zahlreichen Portalen begann sie im Austausch mit anderen Autoren ihre Wortschmiedekunst zu entwickeln. Die Movitation von Gleichgesinnten brachte sie dazu, ihre Werkte jetzt nach und nach der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Neben vielen anderen Projekten! :)  J. Cuivrée versteckt sich mit ihrer Familie in einem alten Bauernhaus vor zuviel Alltag und sorgt neben ihrer Schreibtätigkeit dafür, dass extravagante Automarken Getriebegänge schalten können.


In der Antologie "Stille" (Veröffentlichung im Oktober 2014 im Zuge der Storyolympiade) reflektiert sie in ihrer Kurzgeschichte "Die Schaukel", was Stille für ein Mutterherz bedeutet. Für Ende 2014 ist die Veröffentlichung eines Fantasy Abenteuers geplant. Weitere Auschreibungen sind noch aktiv und befinden sich in der Auswertung.

"Ich war noch nicht überall, aber ich hab´s auf meiner Liste!"

 

Ein paar Worte zu ihr...

  • Wann hast du angefangen zu schreiben?

Eigentlich schon sehr früh, aber eher nur für mich selbst. Dass ich meine Einfälle und Gedanken in Geschichten verpacke erst seit ein paar Jahren. 

  •   Was sind deine Beweggründe, zu schreiben?

Ich hab was zu erzählen! ;)   Dazu kommt, dass ich meine Welten gerne mit anderen teilen möchte, ich bin gerne Gastgeber. 

  •  Hörst du dabei Musik? Oder brauchst du absolute Ruhe?

Beides. Kommt darauf an wo ich mich befinde.

  • Welche Musik inspiriert dich?

Melodische Musik. Welches Genre ist mir hier egal, ich brauche nur ein tragendes Thema und ab dafür!

  •  Wie schreibst du lieber? Am PC oder klassisch mit Stift und Papier?

Am PC bin ich schneller. Stift und Papier habe ich auf meinen Reisen (Oder bei langweiligen Meetings ;)  ) gern dabei. Feder und Tinte hebe ich mir für besondere Anlässe auf.

  • In welcher Umgebung schreibst du am Liebsten?

Nachts unter dem Sternenhimmel, sehr gerne vor und nach Unwettern, wenn die Luft vor Spannung knistert. In der Wüste am Dünenkamm sitzend und dem Flüstern lauschend. Aber wenn gerade keine Wüste verfügbar ist, auch gerne am Waldrand oder neben einem Bach.

  •  Was tust du gegen Schreibblockaden?

Mich mit Gleichgesinnten treffen, spazieren gehen, etwas völlig anderes tun, neue Orte erkunden.

  •  Was inspiriert dich?

Geheimnissvolle Orte, Natur, das Unbekannte, Vergangenes, damit meine ich verfallene Häuser, Friedhöfe, Steinreste von Burgen...

  • Wie ist der Entstehungsprozess deiner Geschichten?

Das kann nicht so einfach beantwortet werden, da ich keine vorgegebene Schiene verfolge. Ich habe einen Ort, einen Gedanken dazu, ein Thema, gefolgt von einem Gefühl. Davon ausgehend die Idee zur Handlung, dazu dann die einzelnen Charaktere. Man könnte es wohl am besten mit der Arbeit eines Steinmetz vergleichen. Zuerst gibt es den rohen Block und er schafft daraus ein Kunstwerk voller Details. Genauso grabe ich meine Geschichten heraus. Ich gebe aber zu, dass man der Rohfassung meiner Ideen meist nur schwer folgen kann, wenn man nicht so denkt wie ich.

  • Wie gut kennst du deine Charaktere?

Sie leben und sind sowas wie meine Kinder. Wie gut kennt man seine Kinder, wenn man sie von Anfang an bei sich hat? ;)

  • Und mit welchem würdest du dich am ehesten identifizieren/hast du am Meisten gemeinsam?

Jeder Charakter, der von jemandem entwickelt wurde, hat zwangsläufig etwas von einem selbst. Schließlich verebt man in der Natur seine Gene auch weiter, so verhält es sich auch damit. Wenn man es darauf anlegt, wird man überall ein winziges Detail finden, was zu einem passt. Das führt aber nicht dazu, dass man sich ausschließlich mit einem von ihnen identifiziert.

  • Gefällt dir immer was du schreibst (auch Jahre später noch)?

Ja. Verändert man etwas daran, so wird es sowieso eine andere Geschichte. Jeder Gedanke und jede Idee hat seine Zeit.

  • Wer sind deine Lieblingsschriftsteller?

Lem, Paul Stewart und ein paar andere, die es verstehen Ideenreichtum und kreative Wortwahl in Einklang zu bringen. Das schaffen nicht viele leider.

  •  Was sind deine Lieblingsbücher?

Das absolute Lieblingsbuch gibt es nicht. Es gibt eine Auswahl an guten Büchern, die es verstehen einen wirklich zu fesseln. Aber auch die, die nach 3 Seiten leider langweilig werden. Die werden dann doch mal ganz schnell überblättert und quer gelesen anstatt detailiert.

  • Wie arrangierst du das Schreiben mit Job und Familie?

Das ist meine Herausforderung! Wahrscheinlich kommt daher meine Affinität fürs Schreiben bei Nacht. :) 

  •   Ist das Glas für dich eher halb voll oder halb leer?

Solange ich es voll bekommen habe? Ansonsten kann man doch nachschenken. (Oder ein passendes Glas nehmen) :) 

  • Was ist für dich der Sinn des Lebens?

So zu leben, dass ich am letzten Tag mit voller Überzeugung sagen kann: "Das hat gepasst!" und damit mit Stolz auf mein Leben und meine erreichten Ziele zurückblicken kann. Bis dahin will ich aber noch vieles erleben und auf den Weg bringen! 

  • Beschreibe dich mit drei Worten.

Wieso nur 3? Screw the rules!

Hierzu habe ich meine Freunde befragt. Ihre Antworten: Abenteuerlustig, direkt, phantasievoll. Gefolgt von Zielgerichtet, energiegeladen, ehrlich. Dazu kam kreativ, chaotisch, offen. Mein Mann nennt mich chaotisch, befremdlich und ruhelos. Sucht es euch aus, irgendwas wird schon passen! :) 

  •  Wie lautet dein Motto?

Ihr seht Dinge und fragt: "Warum"? Aber ich träume von Dingen, die niemals waren, und ich frage: "Warum nicht"? ~ (George Bernard Shaw)